Do August 16 2018

Nokian Tyres: Tipps für komfortables Fahren im Sommer

Der Fahrkomfort wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie etwa dem Wetter, der Tageszeit und auch dem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Glücklicherweise kann der Fahrer einige Faktoren kontrollieren und für komfortables Fahren ohne Hektik, Lärm und Ärger sorgen. Im Folgenden gibt Nokian Tyres Tipps, wie eine entspannte und angenehme Fahrt im Sommer gelingen kann.   

Störfaktor Nummer eins: Auf vielen deutschen Straßen sind Spurrillen zu finden. Fahrer folgen häufig den gleichen Spuren wie tausende Fahrer vor ihnen, und das verursacht mehr Lärm und Reifenverschleiß als das Fahren außerhalb der Spurrillen. „Aus einem unerfindlichen Grund fahren die Menschen lieber in den Spurrillen, wo der Asphalt am rauesten und das Aquaplaningrisiko am höchsten ist. Statt in den wassergefüllten Spurrillen zu fahren, sollten Autofahrer lieber ein wenig zur Seite lenken“, rät Martin Dražík, Produktmanager für Mitteleuropa bei Nokian Tyres.

Bequem und stilvoll ankommen 

Der Fahrstil bestimmt, wie stressig es für Fahrer und Beifahrer ist. Rein rechnerisch verlangsamt eine Reduzierung der Geschwindigkeit um zehn Stundenkilometer die Fahrt nur um acht Minuten auf hundert Kilometer. Diese Reduktion kann das Reisen viel sicherer und komfortabler machen. Andere zu überholen, um schneller anzukommen, ist ein endloser Kampf, der nur wenig Vorsprung bringt. Außerdem schont ein ruhiger, gleichmäßiger Fahrstil die Reifen. 

Der richtige Luftdruck 

Wenn das Auto und die Reifen in gutem Zustand sind, sind Autofahrer sicherer unterwegs. Der richtige Reifendruck bietet zusätzliche Sicherheit, verbessert den Fahrkomfort und verlängert die Lebensdauer der Reifen. „Der richtige Reifendruck ist wichtig. Ist der Luftdruck zu niedrig, reagiert das Fahrzeug nicht wie gewünscht auf die Lenkung. Zu hoher Reifendruck verringert die Fahrqualität und erhöht das Reifengeräusch. Das reduziert den Fahrkomfort“, sagt Petri Paananen, Testfahrer bei Nokian Tyres. Autofahrer sollten den Reifendruck daher alle paar Wochen und vor längeren Fahrten überprüfen. Für jedes Fahrzeugmodell empfehlen die Hersteller einen unterschiedlichen Reifendruck für leichte und schwere Lasten; die Werte sind in der Regel auf der Innenseite der Fahrzeugtür, auf einem Etikett im Tankdeckel oder in der Bedienungsanleitung zu finden. Die meisten Tankstellen verfügen über die Ausrüstung zum Messen und Einstellen des Reifendrucks, selbst der Kauf eines eigenen Messgeräts wäre keine allzu große Investition.

Qualitativ hochwertige Reifen haben einen guten Grip

Es gibt große Unterschiede in Bezug auf Aquaplaning-Neigung und Grip unter den Reifen. Die Unterschiede sind unter extremen Bedingungen am deutlichsten. Der kürzere Bremsweg eines hochwertigen Reifens erhöht die Sicherheit und verhindert Unfälle. „Die Profiltiefe ist ein sehr wichtiger Faktor für den Grip und die Aquaplaning-Neigung des Reifens. Die Sommer- und Winterprodukte von Nokian Tyres haben den patentierten DSI-Indikator, der die verbleibende Profiltiefe direkt auf dem Profil anzeigt“, sagt Martin Dražík.

Dass die meisten europäischen Fahrer Premium-Reifen schätzen, beweist auch eine neue Sommerreifenstudie von Nokian Tyres*. 58 Prozent der europäischen Fahrer waren sich einig, dass Premium-Reifen bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen bessere Fahreigenschaften aufweisen. Ebenfalls 58 Prozent der Fahrer bestätigten auch, dass Premium-Reifen unter schwierigen Wetterbedingungen sicherer sind und ihre Struktur unter verschiedenen Straßenbedingungen mehr Halt bietet. Laut der Umfrage ist die Haftung auf nasser Fahrbahn die wichtigste Eigenschaft beim Kauf von Sommerreifen.

Auf das Profil kommt es an

Automobilhersteller definieren sowohl Standardgrößen als auch Profile und optionale Größen für jedes Auto. Die Reifengrößen haben sich vergrößert, während die Profile reduziert wurden. Dennoch bieten Reifen mit tieferem Profil nach wie vor mehr Fahrkomfort. „Ein tiefes Reifenprofil macht das Fahrerlebnis komfortabler. Starres Material kann das Fahren dagegen unkomfortabel machen: ein höherer Rollwiderstand sorgt dafür, dass sich das Fahren härter anfühlt. Der Geräuschpegel im Innenraum ist außerdem ein Faktor, der den Fahrkomfort beeinflusst. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man Reifentests in Automagazinen liest“, erklärt Martin Dražík.

Reifentipps für sorgloses Fahren im Sommer 

  1. Wählen Sie Qualitätssommerreifen. Sie halten länger und haben bessere Fahreigenschaften. Hilfe, den richtigen Reifen zu wählen, finden Autofahrer in Reifentests der Automobilzeitschriften. Die EU-Reifenlabels geben Informationen zur Haftung auf nasser Straße, die Kraftstoffeffizienz und das Rollgeräusch.  
  2. Besseres Lenkgefühl. Ein breiter Reifen mit niedrigerem Profil hat ein besseres Lenkgefühl als ein schmaler Reifen mit tiefem Profil. Das heißt, dass der Reifen sensibler auf die Lenkbewegungen des Fahrers reagiert. Ein solcher Reifen passt gut zu Fahrern, die eine direkte Lenkung und eine sportliche Fahrweise bevorzugen.  
  3. Mehr Fahrkomfort. Ein breiter Reifen reagiert sensibler auf Spurrillen in der Straße. Das macht schmalere Reifen mit tiefem Profil zu einer besseren Alternative für Fahrer, die Komfort bevorzugen. Ein schmaler Reifen ist außerdem sicherer auf nassen Straßen, weil er Wasser besser ableitet als ein breiterer Reifen.  
  4. Messen Sie den Reifendruck und passen Sie ihn an. Den Reifendruck zu korrigieren erhöht die Sicherheit, die Lebensdauer der Reifen und reduziert den Benzinverbrauch. Autofahrer sollten den Reifendruck alle drei Wochen und immer dann, wenn sie eine längere Fahrt planen, überprüfen. Der Reifendruck sollte überprüft werden, wenn die Reifen kalt sind.
  5. Überprüfen Sie die Lauffläche des Reifens mehrere Male während des Sommers. Vielfahrer sollten die Fläche öfter überprüfen. Das empfohlene Minimum der Profiltiefe beträgt vier Millimeter, auch wenn der Gesetzgeber einen geringeren Wert erlaubt.
  6. Überprüfen Sie die Gleichmäßigkeit des Reifenabriebs. Eine ungleichmäßige Reifenabnutzung ist ein Zeichen dafür, dass mit dem Reifen etwas nicht stimmt. Falscher Reifendruck oder eine falsche Spureinstellung können Gründe sein. 
  7. Überprüfen Sie den Anzugsdrehmoment der Räderschrauben nachdem Sie die Räder gewechselt haben. Beim Einsatz von Leichtmetallrädern sollten Autofahrer die Schrauben nach dem Fahren einiger hundert Kilometer erneut anziehen.  
  8. Erhöhen Sie die Lebenszeit der Reifen, indem Sie die Position der Hinter- und Vorderreifen tauschen, sobald sich die Profiltiefen hinten und vorne um zwei Millimeter unterscheiden.

*Die Daten basieren auf einer Onlinestudie, die im April und Mai dieses Jahres von Nokian Tyres in Kooperation mit dem Umfrageinstitut Taloustutkimus Oy erhoben wurde. Die Studie wurde in fünf Ländern (Deutschland, Polen, Tschechische Republik, Italien und Frankreich) mit einer Stichprobe von je 1.000 Probanden pro Land erhoben.

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